Website erstellen lassen Kosten: Beispiele für Betriebe
Zwei Betriebe fragen in derselben Woche bei mir an, ein Einzelunternehmer und ein Handwerksbetrieb mit sechs Mitarbeitern. Am Ende bekommen beide ein unterschiedliches Angebot, und das hat einen klaren Grund. Dieser Beitrag zeigt, woran der Preis einer Website hängt und wie sich das an zwei typischen Szenarien zeigt.
Was den Preis einer Website bestimmt
Nicht die Technik macht den Unterschied, sondern der Aufwand dahinter. Eine Website mit drei Seiten und eine mit fünfzehn Seiten brauchen beide dieselbe Grundtechnik, aber völlig unterschiedlich viel Arbeitszeit. Folgende Punkte treiben den Preis:
- Anzahl der Unterseiten und wie viel Text pro Seite nötig ist
- Funktionen wie Kontaktformular, Terminbuchung, Jobbörse oder Online-Shop
- Vorhandenes Bildmaterial oder ob ein Fototermin organisiert werden muss
- Aufwand für Suchmaschinenoptimierung, vor allem bei lokaler Sichtbarkeit
- Anbindung an bestehende Software, zum Beispiel für Rechnungen oder Terminverwaltung
Wer diese Punkte vorher für sich durchgeht, bekommt von jedem Anbieter ein realistischeres Angebot. Ohne diese Angaben kann niemand seriös einen Preis nennen.
Beispiel: Einzelunternehmer mit schlanker Website
Stellen Sie sich einen selbstständigen Handwerker vor, der allein unterwegs ist. Er braucht keine zwanzig Unterseiten, sondern eine klare Visitenkarte im Netz: Startseite, Leistungen, ein paar Fotos von abgeschlossenen Arbeiten, Kontaktdaten und vielleicht ein kurzes Formular für Anfragen. Der Fokus liegt meist darauf, bei Google in der eigenen Region gefunden zu werden, wenn jemand nach genau dieser Leistung sucht.
Bei diesem Umfang ist der Aufwand überschaubar. Es gibt wenig Abstimmung, wenig Text, keine komplizierte Funktion. Genau deshalb lässt sich so ein Projekt in der Regel auch in ein bis zwei Wochen online stellen, wenn die Inhalte rechtzeitig vorliegen.
Beispiel: Handwerksbetrieb mit mehreren Mitarbeitern
Anders sieht es bei einem Betrieb mit Team aus. Hier kommen oft mehrere Leistungsbereiche dazu, die jeweils eine eigene Seite verdienen, dazu eine Referenzseite mit Projektfotos, vielleicht eine Karriereseite für offene Stellen und ein Formular, über das Kunden direkt einen Termin anfragen können. Manche Betriebe wünschen sich zusätzlich eine Anbindung an interne Abläufe, etwa eine einfache Übersicht offener Rechnungen oder Geschäftszahlen, die sich automatisch aus bestehenden Systemen zieht.
Solche Projekte brauchen mehr Abstimmungsrunden, mehr Content und oft auch mehr technische Arbeit im Hintergrund. Das drückt sich im Preis aus, nicht weil der Betrieb größer ist, sondern weil tatsächlich mehr gebaut und gepflegt werden muss.
Laufende Kosten nach dem Launch
Neben dem einmaligen Preis für die Erstellung fallen laufende Kosten an: Domain, Hosting und meist eine Wartung, die dafür sorgt, dass die Website technisch aktuell bleibt und nach einem Update nicht plötzlich Fehler zeigt. Gerade bei kleinen Betrieben lohnt es sich, diesen Posten von Anfang an einzuplanen, statt ihn als nachträgliche Überraschung zu erleben. Mehr zu Website, SEO und Betreuung finden Sie auf der Leistungsseite.
Wer zusätzlich auf lokale Sichtbarkeit setzt, also darauf, dass die Website bei Suchanfragen aus der eigenen Region gefunden wird, sollte auch dafür laufend Zeit oder Budget einplanen. Suchmaschinenoptimierung ist kein einmaliger Schalter, sondern eine Daueraufgabe, auch wenn der Aufwand nach dem Start meist kleiner wird als zu Beginn.
Wie Sie den Preis realistisch einschätzen
Statt sich an einer einzelnen Zahl aus dem Internet zu orientieren, hilft folgendes Vorgehen:
- Schreiben Sie auf, welche Seiten und Funktionen Sie wirklich brauchen
- Sammeln Sie vorhandene Texte und Fotos, das spart Zeit und senkt den Aufwand
- Fragen Sie nach einem Festpreis vorab, nicht nach einem Stundensatz ohne Obergrenze
- Klären Sie, was nach dem Launch an Wartung und Pflege dazukommt
- Schauen Sie sich den Ablauf eines Projekts an, bevor Sie anfragen
Konkrete Preisspannen für unterschiedliche Website-Typen finden Sie ausführlich im Beitrag Website erstellen lassen: Kosten für kleine Betriebe 2025. Dieser Beitrag hier zeigt eher, warum sich zwei scheinbar ähnliche Betriebe im Preis unterscheiden können.
Am Ende zählt weniger die Betriebsgröße als die tatsächliche Aufgabe: Eine schlanke Visitenkarte und eine Website mit mehreren Funktionsbereichen sind zwei unterschiedliche Projekte, auch wenn beide unter demselben Begriff laufen. Wer vorher klar beschreibt, was die Website leisten soll, bekommt ein Angebot, das zum eigenen Betrieb passt. Schreiben Sie mir über das Kontaktformular, was Ihre Website können soll, dann bekommen Sie ein Angebot mit Festpreis.
Häufige Fragen
Warum nennen Webagenturen keine pauschale Preisliste?
Weil zwei Websites mit demselben Namen völlig unterschiedlich viel Arbeit bedeuten können. Eine Seite mit drei Unterseiten und eine mit fünfzehn Seiten plus Terminbuchung lassen sich nicht seriös mit derselben Zahl beantworten. Ein genaues Angebot braucht immer eine kurze Abfrage des tatsächlichen Umfangs.
Was kostet eine einfache Website für einen Einzelunternehmer?
Das hängt vom Umfang ab, meist ist es aber deutlich weniger als bei einem Betrieb mit mehreren Mitarbeitern und zusätzlichen Funktionen. Konkrete Preisspannen für unterschiedliche Umfänge finden Sie im verlinkten Kostenbeitrag im Blog.
Wie lange dauert es, bis eine Website online ist?
Bei einem überschaubaren Projekt ist eine Website in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen online, sobald Texte und Bilder vorliegen. Bei umfangreicheren Projekten mit mehreren Funktionsbereichen dauert es entsprechend länger.
Was kostet die Wartung einer Website im laufenden Betrieb?
Dazu gehören üblicherweise Domain, Hosting und technische Pflege, damit die Seite nach Updates fehlerfrei läuft. Der Umfang hängt davon ab, wie viel Betreuung gewünscht ist, etwa ob auch Inhalte regelmäßig aktualisiert werden sollen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.