Restaurant Website erstellen: Speisekarte, Reservierung, Google
Wer abends einen Tisch sucht, schaut zuerst aufs Handy: Öffnungszeiten, Speisekarte, Telefonnummer. Findet der Gast das nicht in wenigen Sekunden, ruft er das nächste Lokal an. Wenn Sie eine Restaurant Website erstellen lassen, sollten Sie deshalb bei drei Punkten genau hinsehen: Karte, Reservierung und Auffindbarkeit bei Google.
Was oben auf der Startseite stehen muss
Der Gast will vier Dinge wissen: Wo sind Sie, wann haben Sie offen, was gibt es zu essen und wie bekommt er einen Tisch. Diese Antworten gehören auf die Startseite, ohne dass jemand lange suchen muss.
- Adresse mit Link zur Karten-App auf dem Handy
- Öffnungszeiten, inklusive Ruhetag und Küchenschluss
- Button zur Speisekarte
- Telefonnummer, die sich per Tipp anrufen lässt, und ein Button zum Reservieren
Dazu kommen eigene Fotos von Gastraum, Terrasse und Gerichten. Stockfotos erkennt jeder, und sie sagen nichts über Ihr Lokal. Die Bilder sollten für das Web verkleinert sein, sonst lädt die Seite am Handy zu langsam.
Die Speisekarte als Text, nicht als PDF
Viele Restaurants laden ihre Karte als PDF hoch. Am Handy muss der Gast dann zoomen und wischen, und Suchmaschinen lesen den Inhalt schlechter als normalen Text. Jede Preisänderung bedeutet außerdem: neues PDF erstellen, hochladen, alten Link ersetzen.
Besser ist eine eigene Seite, auf der die Karte als normaler Text steht. Gliedern Sie sie wie auf Papier: Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Getränke. Preise gehören dazu, denn wer sie suchen muss, springt oft ab. Wenn jemand nach einem bestimmten Gericht oder einer Küche sucht, kann Google die Seite dann auch zuordnen.
Mittagstisch und Tagesgericht ändern sich häufig. Fragen Sie vor dem Auftrag, wie Sie diese Teile selbst anpassen können, ohne jedes Mal den Entwickler anzurufen. Eine Karte, die seit einem Jahr nicht stimmt, schadet mehr als gar keine.
Reservierung: drei Wege
Für die Reservierung gibt es im Kern drei Möglichkeiten. Welche passt, hängt von der Größe Ihres Lokals und Ihrem Alltag ab.
Telefon mit Tipp-Button
Für kleine Lokale mit wenigen Tischen reicht das oft. Die Nummer steht gut sichtbar oben, der Gast tippt und ruft an. Das funktioniert nur, wenn tagsüber jemand rangeht, also nennen Sie die Zeiten, zu denen Sie erreichbar sind.
Anfrageformular
Der Gast trägt Name, Datum, Uhrzeit, Personenzahl und Telefonnummer ein. Das ist noch keine feste Buchung, Sie bestätigen per Mail oder Rückruf. Halten Sie das Formular kurz. Jedes zusätzliche Feld senkt die Zahl der Anfragen. Für Feiern und Gruppen lohnt sich ein eigenes Formular, weil dort mehr Angaben nötig sind, etwa Anlass und Menüwunsch.
Reservierungssystem eines Drittanbieters
Solche Systeme zeigen freie Tische in Echtzeit und verschicken Bestätigungen. Dafür binden Sie einen fremden Dienst in Ihre Seite ein, und dabei fließen Daten an diesen Anbieter. Das muss in der Datenschutzerklärung stehen, je nach Einbindung ist auch eine Einwilligung der Besucher nötig. Prüfen Sie außerdem, ob Sie die laufenden Kosten des Systems dauerhaft tragen wollen.
Meine Faustregel: Wenn Sie ohnehin jede Reservierung selbst bestätigen, reicht ein einfaches Formular neben der Telefonnummer.
Google-Sichtbarkeit für Restaurants
Gäste suchen selten nach Ihrem Namen. Sie tippen eher „Italiener Harsefeld“ oder „Restaurant in der Nähe“. Bei solchen Suchen zeigt Google zuerst Karteneinträge, und die kommen aus dem Google Unternehmensprofil, nicht direkt von Ihrer Website. Das Profil ist deshalb für Gastronomen mindestens so wichtig wie die Seite selbst. Eine Anleitung dazu finden Sie im Beitrag Google Unternehmensprofil optimieren.
Für Restaurants gilt vor allem:
- Wählen Sie die passende Kategorie, etwa die Art der Küche, nicht nur „Restaurant“.
- Pflegen Sie Öffnungszeiten, auch für Feiertage und Betriebsferien.
- Laden Sie eigene, aktuelle Fotos hoch.
- Verlinken Sie die Speisekarte und die Reservierung direkt auf Ihre Website.
Bewertungen spielen bei der Restaurantwahl eine große Rolle. Antworten Sie auf Kritik sachlich und bitten Sie zufriedene Gäste aktiv um eine Bewertung. Vorlagen dafür stehen in Google Bewertungen sammeln.
Auf der Website selbst helfen klare Angaben. Nennen Sie Ort und Küche im Seitentitel und in der Überschrift, zum Beispiel „Italienisches Restaurant in Harsefeld“. Schreiben Sie ein paar echte Sätze über Ihr Haus, Ihre Gerichte und Ihre Region. Name, Adresse und Telefonnummer müssen überall gleich lauten, auf der Website und im Google-Profil. Eine bestimmte Platzierung kann niemand zusichern, aber widersprüchliche Angaben kosten Sie unnötig Chancen.
Rechtliches, kurz und allgemein
Eine Restaurant-Website braucht ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Wer eine Karte von Google Maps oder ein Reservierungssystem einbindet, überträgt Daten an Dritte, das gehört in die Datenschutzerklärung. Für Speisekarten gelten zusätzlich Regeln zu Preisangaben und zur Kennzeichnung von Allergenen. Was bei Ihnen konkret nötig ist, klären Sie mit einer Fachperson oder Ihrem Branchenverband. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
Was Sie vor dem Start zusammenstellen
Die Umsetzung geht schneller, wenn Sie das Material bereithalten. Das spart Rückfragen und Wartezeit.
- Aktuelle Speisekarte und Getränkekarte als Text oder Word-Datei
- Eigene Fotos von Gastraum, Außenbereich, Gerichten und Team
- Öffnungszeiten, Ruhetage und Betriebsferien
- Entscheidung, wie Gäste reservieren sollen
- Zugang zu Ihrem Google Unternehmensprofil
- Logo, falls vorhanden
- Zwei, drei Sätze dazu, was Ihr Lokal ausmacht
Wenn Sie Ihre Restaurant-Website selbst programmiert und ohne Baukasten umsetzen lassen möchten, finden Sie meine Leistungen für die Region unter Webdesign in Stade. Sie bekommen vorab einen Festpreis, und die Seite ist in der Regel in ein bis zwei Wochen online.
Häufige Fragen
Was muss auf einer Restaurant-Website unbedingt stehen?
Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Speisekarte mit Preisen und ein Weg zur Reservierung. Dazu kommen Impressum und Datenschutzerklärung. Alles Wichtige sollte auf dem Handy ohne langes Suchen erreichbar sein.
Soll ich die Speisekarte als PDF oder als Text einbinden?
Als Text auf einer eigenen Seite. Er lässt sich am Handy besser lesen, Google kann ihn auswerten, und Sie ändern Preise oder Gerichte schneller. Ein PDF zum Ausdrucken können Sie zusätzlich anbieten.
Brauche ich ein Reservierungssystem auf der Website?
Nicht zwingend. Bei kleineren Lokalen reichen oft eine anrufbare Telefonnummer und ein kurzes Anfrageformular. Ein Reservierungssystem eines Drittanbieters lohnt sich eher, wenn viele Reservierungen eingehen. Dann müssen Sie Datenschutz und laufende Kosten mitdenken.
Wie wird mein Restaurant bei Google besser gefunden?
Pflegen Sie zuerst Ihr Google Unternehmensprofil mit richtiger Kategorie, aktuellen Öffnungszeiten, Fotos und Links zu Karte und Reservierung. Auf der Website nennen Sie Ort und Küche klar und halten die Angaben zu Name, Adresse und Telefon identisch. Eine bestimmte Platzierung kann niemand garantieren.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.